Die Eindrücke aus dem Bryce Canyon zu toppen war natürlich schwer, anderseits welcher Canyon wäre geeigneter dafür als der Grand Canyon. Nach einigen hundert Meilen durch Arizona konnten wir das erste mal am berühmen Horseshoe Bend einen Blick in den Canyon werfen.
Der Horseshoe Bend war für mich der schönste aller Aussichtspunkte des Grand Canyon. Vermutlich erschließt sich auch dieser Canyon erst richtig wenn man von unten hochschaut, dazu fehlte uns leider etwas die Zeit.
Wir entschieden uns also nur mit dem Auto oben den Canyonrand abzufahren und an den Aussichtpunkten auszusteigen. Im Tagesverlauf kam ein Sandsturm auf, das Dach musste geschlossen werden und wir beeilten uns etwas um nach Willams zu kommen wo die nächste Übernachtung geplant war.
Willams liegt an der historischen Route 66, wir kamen am frühen Abend an. Genug Zeit also, um in der Innenstadt, bei einem grauenhaften Grand Canyon Horseshoe Bent Pale Ale Six Pack, den allabendlichen Showdown zwischen Sheriff und Bankräuber zu überleben.
Auf der historischen 66 ging es dann Richtung LA. Im Sonnenuntergang tauchten kurz vor der Westküste die ersten Joshua Trees auf, ein Hotel fanden wir ziemlich spät im modänen Santa Barbara..





