| BMW 327 Kabriolett |
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327 - Ein Fahrzeug der Avantgarde Der 4,50 lange BMW 327 ist seiner Zeit nicht nur technisch sondern auch im Design weit voraus. So bilden Kotflügel und Motorhaube des 327 eine ineinander übergehende Einheit mit integrierten statt freistehenden Scheinwerfern. Die Motorhaube selbst ist nicht mehr längs geteilt und wie zu dieser Zeit üblich, an Scharnieren aufgehängt sondern einteilig nach hinten aufklappbar. Das außen auf dem Kofferraumdeckel angebrachte Reserverad ist voll verkleidet und selbst das von innen beleuchtete Nummernschild ist in die Karosserie integriert. Besonders en vogue sind die Teilverkleidungen der Hinterräder mit ihren typischen Airflowausschnitten. Das Interieur strahlt mit seiner zur Wagenfarbe passenden Stoffpolsterung und der speziell entworfenen Instrumentierung höchste Noblesse aus. Die beiden vorderen Einzelsitze sind nicht nur verstellbar, ihre Lehnen können sogar bis zum Sitzkissen der Fondbank heruntergeklappt werden. Auch motorisch weist der 327 ungewöhnliche Lösungen auf: Neben der Basismotorisierung, einem Zweiliter-Reihensechszylinder mit 55 PS, kann ab 1938 auch das 80 PS-Triebwerk aus dem 328 Sportwagen geordert wer-den. Dieses Aggregat verfügt erstmals bei BMW über V-förmig hängende Ventile, die aber nicht von obenliegenden Nockenwellen, sondern per Stoß-stangen und Kipphebel geöffnet werden. Weil die Stoßstangenführungen des Grundmotors aber nur auf der Einlassseite vorhanden sind, leitet ein Mechanismus im Zylinderkopf die Betätigungskräfte über Umlenkwellen und hebel auf die gegenüberliegende Seite. Dieser Sechszylinder beflügelt das Kabriolett auf über 120 km/h und wird bald zum Inbegriff des Sportmotors. So exclusiv wie seine Kundschaft ist allerdings auch der Preis und damit die Auflage des 327 Kabriolett. 7500 Reichsmark kostet die Grundausführung des offenen 327 und verkauft sich 1124 mal. |
| Modell | 327 Cabrio | 327-80 Cabrio |
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