| BMW Z1 Roadster |
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Der Urahn des BMW Z3 Den Z1, ursprünglich als Technologieträger gedacht, produzierte BMW ab 1988 auf Basis des BMW 3er Cabriolets. Die BMW Technik GmbH hatte ihn als - sehr gelungenes - Schaustück für alternative Karosseriekonzepte konzipiert und gebaut. Der Roadster besaß ein Stahl-Monocoque Chassis aus gepressten Blechteilen mit eingeklebtem Kunststoffboden. Diese Konstruktion war einerseits leicht, wies aber andererseits eine enorme Steifigkeit auf. Die Beplankung bestand aus elastischem, beschädigungsunempfindlichem Thermoplast-Kunststoff und war verschraubt. Theoretisch hätte man innerhalb kurzer Zeit nur mit Hilfe eines Schraubenziehers und eines kompletten zweiten Außenhaut-Satzes beispielsweise einen roten zum blauen Z1 umbauen können. Eine weitere Besonderheit waren die in den Schwellern elektrisch versenkbaren Türen. Sie erlaubten es Fahrer und Beifahrer, auf Wunsch auch mit offenen Türen unterwegs zu sein. Ein weiteres markantes Merkmal waren die hohen Seitenschweller, die unter anderem ganz erheblich zu einem neuen Maß an Insassenschutz bei solch einem Fahrzeugtyp beitrugen. Und das konnte sehr flott geschehen: Unter der eleganten Haube des Z1 arbeitete der 2,5 Liter große Reihensechszylinder, der damals unter anderem das Top-Modell der 3er Reihe, den 325i, beflügelte. Dazu kam ein Fahrwerk, das dem Begriff Sportwagen alle Ehre machte: Für ganz besonderen Fahrspaß sorgte die kart-ähnliche Straßenlage des Z1. In ihm debütierte die sogenannte zentralpunktgeführte, sphärische Doppelquerlenker-Hinterachse, die als Z-Achse im BMW 3er berühmt wurde. Selbst schlechte Straßen, so stellten die internationalen Autotester bei der Vorstellung des Z1 überrascht fest, ließen weder Fahrwerksunruhen aufkommen, noch reagierte die Karosserie mit irgendwelchen spürbaren Verwindungen. Bis 1991 entstanden 8 000 Stück dieses bis heute außergewöhnlichen Fahrzeugs. |
| Modell | Z1 |
| Allgemeines | |