Ginetta

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Kitcar(t)

1957 gründeten die 4 Brüder Walklett, im englischen Woodbridge/Suffolk, die Fa. Ginetta Cars Ltd. Erfogreichstes Modell ist der abgebildete G4 der zwischen 1961 und 1970 ca 500 mal gebaut wurde. In den 80ern gab es noch eine kleine Neuauflage des Modelles.

Wie alle Ginettamodelle war auch der G4 als Kitcar (Bausatz) konzipiert, jedoch konnten auch fertige Autos bestellt werden. Auf einem Rohrrahmen aus Stahl wurde eine leichte Kunststoffhülle geschraubt. Die in der Regel mit Fordmotoren ausgestattenten Roadster hatten aufgrund des niedrigen Schwerpunktes eine hervorragende Strassenlage. Das geringe Gewicht führte dazu das die kleine 500 Pfund teure Version mit 39PS starken 1,0 Liter Motor bereits eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h erreichte und in unter 10 Sekunden auf 100 beschleunigte.

Der größte G4 erreichte im Jahre 1965 aus 91 PS eine Höchstgeschwindigkeit von 193km/h und schlug bei Bergprüfungen auch schonmal größere Konkurrenten wie den Jaguar E Type.

1991 stellte Ginetta den ähnlich aufgebauten G33 vor. Dieses bis 1997 produzierte Modell leistete dank eines Rover V8 200 PS oder mit dem Turbomotor des Escort Cosworth 220PS die für knapp 250 km/h reichten. Die wunderschöne Glasfaserkarosserie und der Heckmotor wurden auf einem stahlverstärkten Rohrrahmen verbaut. Der kleine Roadster wird zum Preis von ca. 18000 Pfund vor allem in Grossbritanien verkauft.

An der Modellbezeichnung lässt sich absehen wieviele Modelle produziert wurden, viele davon waren allerdings nur geschlossen zu erhalten. Zu erwähnen wäre noch der kantige G32 aus den 80ern der Ginettas Marktposition in GB erheblich verbesserte. Heute findet sich der überarbeitete G33 neben dem G28 und G20 im Programm.

Technische Daten im moment nicht verfügbar.


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