Jaguar E-Type

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Die vieleicht schönste Großkatze der Welt

Auf dem Genfer Salon 1961 wurde die erste Serie des E-Type im März 1961 vorgestellt. Seine sportliche Form war ganz außergewöhnlich für die damalige Zeit. Ebenso wie der Vorgänger der XK war der E-Type für einen hochkarätigen Sportwagen sehr günstig und besonders in den USA beliebt.

Der schnittige Sportwagen erreicht im Jahr 1961 mit seinem 3.8 Liter Motor eine Höchstgeschwindigkeit von 240 km/h, ein Wert den damals nur doppelt so teure italienische oder deutsche Sportwagen erreichten. Auch sonst hatte der E-Type viel zu bieten. Seine Stahlblechzelle war extrem stabil, das Fahrwerk dank Einzelradaufhängung sehr weit entwickelt und die Bremsen dank Scheiben griffig genug um die hohen Geschwindigkeiten zu verzögern.

Das Design des E-Type wurde in Anlehnung an den Le Mans Sieger, den D-Type, von Malcom Sayer gezeichnet. Von diesem Auto übernahm der E-Type auch einige technische Detaillösungen wie z.B. die selbsttragende Karosserie in Schalenbauweise, bei dem ein Rohrrahmen den Motor und die Vorderradaufhängungen trägt.

Von der erste Serie des E-Types wurden 38 412 Einheiten produziert, er war damit der bis dahin größste Erfolg der Jaguar Geschichte. Sir Lyons der damalige Jaguar Boss war bei der Planung des Sportwagens von höchstens 1000 Autos ausgegangen. Eine Fehleinschätzung die Anfangs zu Engpässen in der Fertigung des größstenteils per Hand montierten Sportwagens führte.

Nachdem der Erfolg der ersten Serie verdaut war wurde 1968 die Serie II präsentiert. Der Jaguar war nun wesentlich komfortabler, die Plexiglasabdeckungen der Scheinwerfer wurden aufgrund der neuen Zulassungsbestimmungen in den USA entfernt und leistungsschwächere Reihensechzylindermotoren für den US Markt die 171PS und 186 PS (4.2 Liter) leisteten wurden vorgestellt. Trotz des kleineren Motors konnte Jaguar über 18 000 S2 verkaufen.

Der Heute beliebteste E-Type ist die Serie III mit dem V12 Motor, der als Coupe nur noch in der etwas längeren Karosserie des 2+2 lieferbar war. Der Roadster wurde natürlich weiterhin nur als Zweisitzer angeboten. Über 14 000 S3 produzierte Jaguar bis 1975, auf einen F-Type warten die Jaguar Enthusiasten bis heute.


 Modell E-Type Serie I E-Type Serie II E-Type Serie III

 Allgemeines


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