Im Oktober 1989 belebt Lotus unter der Führung von General Motors den Namen Elan.
Der S2 verfügt über eine komplett aus Kunststoff gefertigte Karrosserie.
Das Verdeck verschwindet unkompliziert unter einer festen
Verdeckklappe. Der Rahmen des Elan wird mir Stahlverstrebungen verstärkt und erreicht eine
hohe Steifigkeit, das Gesamtgewicht liegt knapp unter 1000kg.
Der 1,8 Liter Motor wurde von Isuzu dazugekauft und leistete 132 PS,
eine zweite Variante durch Turboaufladung 167 PS. Der Turbo sprintet in 7,2 Sekunden
auf 100km/h, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 220 km/h.
Da dieses Modell aber Zeitgleich mit dem MX 5 von Mazda auf dem Markt
kam, der bei fast identischen Fahrleistungen ca. 15.000 DM günstiger war
verkaufte sich das Modell nur 4655 mal
Ab 1998 wurde der Elan auch als Lizenznachbau von Kia produziert.
Erst in den neunziger Jahren kam die Koreanische Firma Kia nach
Deutschland. Zwischen 1998 und 2000 produzierte Kia den Lotus Elan
als Lizenznachbau
Die Kunststoffkarosserie und das einfache Verdeck das unter einer festen
Klappe verschwindet wurden übernommen. Unter der Haube des Kia Roadster
wurde die Lotustechnik ersetzt. Die Karosse liegt auf einem
Zentralkastenrahmen mit Stahlverstärkungen die für die hohe Verwindungssteifigkeit
nötig sind.
Im Kia Roadster arbeitet ein 1,8 Liter großer
Vierzylinder-16-V-Motor. Mit einer Leistung von 136 PS beschleunigt
er den nur 1.090 kg schweren Kia in 9,1 Sekunden von 0 auf 100 km/h
und ermöglicht eine Höchstgeschwindigkeit von 197 km/h. Das Fünf-Gang
Getriebe und das erstklassige Fahrwerk sorgen für Fahrspass.
Der konsequente Leichtbau von Lotus wurde auch bei Kia wenn auch
nicht ganz so konsequent beibehalten. Einiges an Gewicht kam durch
die lange Ausstattungsliste hinzu. Fahrer-Airbag, Seitenaufprallschutz,
elektrisch betriebene Fensterheber und Außenspiegel gehören beim Kia Roadster
ebenso dazu wie Zentralverriegelung, Drehzahlmesser, Servolenkung und
Klimaanlage.