Mercedes Benz 220 SE Cabriolet

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Die „Ponton“-Cabriolets

Im September 1955 auf der Frankfurter IAA noch als 220 Cabriolet präsentiert und von der Fachwelt als ästhetisch geglückte Neukonstruktion gefeiert, ging der offene Viersitzer erst im Sommer 1956 als 220 S Cabriolet in Serie - stilistisch praktisch unverändert, aber mit dem auf 100 PS Leistung gesteigerten Motor des im Mai 1956 vorgestellten 220 S.

Unter dem Motto auf „noch wertvoller, aber nicht teurer“ wurde die Motorleistung bereits ein Jahr später auf 106 PS gesteigert. Bemerkenswert war auch der gleichzeitig eingeführte hydraulische Kupplungsautomat „Hydrak“, den es auf Wunsch gab.

Ab September 1958 gab es das Cabriolet - ebenso wie das Coupé und die Limousine - auch als 220 SE mit Benzineinspritzung. Das 2,2-Liter-Aggregat fütterte seine sechs Zylinder nun über eine neuartige Saugrohreinspritzung und leistete 115 PS.

Erst im November 1960, als bereits die neue Limousinen-Generation mit Heckflossen über die Straßen rollte, räumte das 220 SE Cabriolet die Fertigungsbänder bei Mercedes-Benz. Als „Ponton“- Cabriolets gehören sie zu den selteneren und heute sehr gesuchten Modellen der Nachkriegsproduktion von Mercedes-Benz.

Das Foto oben zeigt ein 170 Cabrio, schöne Fotos von einem 220 SE Cabriolet werden noch gesucht.

 Modell 220 S 220 SE

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