Nissan 300 ZX Twin Turbo

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Nissan 300 ZX Twin Turbo

Die Ausgangsposition für die vierte Generation der Z-Baureihe war überaus anspruchsvoll: "Bauen Sie den besten Sportwagen der Welt", hieß das Briefing des Nissan-Vorstandes an seine Top-Ingenieure. Schon eine frühe Projektnummer - 901 - verriet die Mission: 90 stand für das erste Verkaufsjahr und 1 für "Nummer 1" im weltweiten Sportwagenbau.

Mit 208 kW/283 PS stieß der bis 1996 gebaute 300ZX (interner Code: Z 32) in neue Leistungsregionen vor. Der von zwei kleinen, trägheitsarmen Turboladern zwangsbeatmete Dreiliter-V6 verhalf dem bei 250 km/h abgeriegelten Sportwagen zu enormen Schub bis zur Drehzahlgrenze von 7.000 U/min. Bis auf Bohrung und Hub hatte das Triebwerk nichts mehr mit dem Vorgängeraggregat gemein: Zum neuen Block samt modifizierter Kurbelwelle kamen ein Vierventil-Zylinderkopf mit zentral im Brennraum liegenden Zündkerzen, variable Ventilsteuerzeiten und eine auf 10,5:1 angehobene Verdichtung.

Das Fahrwerk entsprach mit Einzelradaufhängungen rundum und 16 Zoll-Felgen dem Stand der Technik jener Jahre und wurde durch die von Nissan entwickelte Vierradlenkung (HICAS) weiter veredelt.

Dass Nissan bewusst einen Bruch mit der ruhmreichen Vergangenheit riskierte, zeigte auch das Design des schnörkellos gestylten Modells. Denn im krassen Gegensatz zu den Vorgänger-Generationen wichen die Designer für einmal von den typischen Z-Proportionen ab und entschieden sich für ein lupenreines "cab forward"-Design mit weit nach vorn gerückter Fahrgastkabine.

Anfang der 90erJahre überkletterten die Gesamtverkäufe des Z erstmals die Millionen-Marke. 1993 erschien in den USA sogar eine von ASC (American Sunroof Corporation) entwickelte Cabrio-Version, die aus Steifigkeitsgründen einen Überrollbügel erhielt. 1996 war das letzte Verkaufsjahr des Hochtechnologie-Trägers 300 ZX.

Foto oben : Nissan


 Nissan 300 ZX Non Turbo (US) 300 ZX Twin Turbo

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