| Nissan Micra C+C |
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Nissan Micra C+C Auf der IAA 2005 stellte Nissan den Micra C+C vor, ein Kleinwagen mit einer cleveren Verdeckkonstruktion. Als einzigartige Besonderheit innerhalb des Segments weist der Micra C+C ein komplett aus Glas gefertigtes Panorama-Dach auf. Seit 2002 haben Nissan und das Osnabrücker Karosseriebauunternehmen Karmann ein umfangreiches Entwicklungs-, Engineering- und Produktionsprogramm auf den Weg gebracht. Somit wurde sichergestellt, dass die hohe Festigkeit der Micra-Karosseriestruktur durch die Wegnahme des festen Dachs in keinster Weise geschmälert wird. Nur 22 Sekunden vergehen, bis das zweiteilige Dach muschelförmig unter der an zwei Scharnieren geführten Heckklappe verschwindet. Dazu muss der Micra noch nicht einmal angehalten werden: Bis fünf Stundenkilometer ist ein Öffnen und Schließen auch während der Fahrt möglich. Während der Metamorphose öffnet sich der Kofferraum nach vorne; dank der doppelten Aufhängung klappt der Deckel beim Be- oder Entladen des Kofferraums dagegen wie gewohnt auf. Fehlbedienungen sind ausgeschlossen. So lässt sich der Öffnungsvorgang nur starten, wenn das Kofferraum-Rollo eingehängt ist. Nissan offeriert den Micra C+C wahlweise mit dem 1,4-Liter-Benziner mit 65 kW/88 PS oder dem neu entwickelten 1,6-Liter-Aggregat mit zwei obenliegenden Nockenwellen und vier Ventilen pro Zylinder. Dieser gewichts- und reibungsoptimierte Vierzylinder leistet 81 kW/ 110 PS und verrichtet auch im Micra 160 SR seinen Dienst. Für die Produktion des Micra C+C investierte Nissan 150 Millionen Euro in sein Werk in Sunderland (Nordost-England). Zum ersten Mal in der Geschichte des Standortes errichtete ein externer Entwicklungspartner - in diesem Fall Karmann - ein "Werk im Werk". Dort entsteht das innovative Glasdach in unmittelbarer Nähe zum Fertigungsband. Foto oben: Nissan |
| Modell | Micra C+C 1.4 | Micra C+C 1.6 |
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