| NSU Wankel Spider |
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Weltpremiere des Wankel-Kreiskolbenmotors Die 1873 gegrüdete Marke NSU stellte 1906 ihr erstes Automobil vor. Nach der Weltwirtschaftskrise 1929 gingen die Produktionsstätten und der Markenname an Fiat über. Unter dem Namen NSU-Fiat wurden bis in die 60er Jahre Autos für den deutschen Markt produziert. Nachdem die Eigenständigkeit wiedererlangt war, unterstützte NSU die Entwicklungsarbeit von Felix Wankel im Bereich der Kreiskolbenmotoren. Aus dieser Zusammenarbeit entstand 1963 das erste Serienfahrzeug mit diesem Motorkonzept auf Basis des 1959 vorgestellten NSU Sport Prinz. Der von Bertone entworfene Wankel Spider erregte durch sein Konzept erhebliches Aufsehen. Die fortschrittlichen Motoren verbargen sich im Heck des Fahrzeuges, die Wasserkühlung und ein Ventilator befanden sich im Frontraum. Der über drei Kammern verfügende Kreiskolbenmotor war zwar revolutionär, konnte sich jeder aufgrund häufiger Mängel in der Serie nicht durchsetzen. NSU entschloss sich gegen Ende der Produktion den Preis von 8500 DM auf 7000 DM zu senken um die restlichen der insgesamt 2375 Fahrzeuge überhaupt verkauft zu bekommen. Mit der Vorstellung des neuen RO 80 von NSU wurde die Produktion endgültig eingestellt. Weder Ro 80 noch der beliebte kleine NSU 110, 1000 und 1200 konnten die Marke davor bewahren 1969 vom VW Konzern übernommen zu werden und in die Marke Audi eingegliedert zu werden. Das erste gemeinsame Projekt mit VW war der 1970 erscheinende K70. Heute werden die aktuellen Audimodelle im ehemaligen NSU Werk gefertigt. |
| Modell | Wankelspider |
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