| Opel GT Cabrio |
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Nur Fliegen ist schöner Es begann mit einem Prototypen auf der IAA 1965, dem Experimental GT. Opel dachte nicht an eine Serienproduktion des Sportcoupes. Die Reaktionen des begeisterten Publikums auf den Entwurf, ermutigten Opel nur 3 Jahre später die Serienproduktion der "Schrumpfcorvette" zu starten. Die aufregende Karosserielinie des Opel-Coupés folgte einem neuen US-Designstil, dem so genannten Coke Bottle Shape. Flacher Bug mit Klappscheinwerfern, bauchige Kotflügel, eingezogene Flanken im Türbereich, dann wieder wuchtige hintere Kotflügel, die in ein Heck mit scharfer Abrisskante münden, waren die Designmerkmale des Opel GT. Für den ansonsten traditionellen Hersteller Opel war der GT etwas Besonderes. Er war der Anfang einer Reihe von sportlichen und innovativen Fahrzeugen wie dem Manta oder den Commodore und dem Rekord Coupe. Besonderer Clou sind die versenkten Scheinwerfer die sich beim Öffnen um Ihre eigene Achse drehen. Die Fernscheinwerfer sitzen unter der Stoßstange. Zwei Versionen werden angeboten, beide mit 4 Zylinder Reihenmotoren. Der GT 1900 und der GT 1100 verkaufen sich über 100 000 mal. 1971 wird das Sondermodell Junior angeboten, das dem 1900er entspricht, jedoch Mattschwarz lackierte Zierleisten und Stoßstangen besitzt. Die sportliche Optik führte auch dazu das der 1900er über die gesamte Bauzeit die beliebtere Variante war. Schon im Sommer 1969 werden erste offene Versionen von Karosseriebaufirmen angeboten. Jordan stellt einen GT Aero vor, der ähnlich dem späteren Kadett C über einen festen Dachrahmen verfügt. Lumma und andere Firmen stellten in den 80er und 90er Jahren noch diverse Umbaukits vor die den GT zum Vollcabriolet verwandeln. Bei den Modellen wurde nicht nur das Dach enfernt auch Rahmen und Bodengruppe sind verstärkt worden. Oben abgebildet ein geschlossenes Modell, in der Galerie findet sich noch ein Foto von einem umgebauten GT. |
| Modell | GT 1900 |
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