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Renault Sport Spider
| Renault Sport Spider |
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Renault Sport Spider
Nur mit Helm sollte dieser von Patrick Le Quement entworfene Mittelmotorsportwagen gefahren werden wenn
es sich um die Variante ohne Frontscheibe handelt.
Der Anfangs nur für die Rennstrecke gebaute Spider löste bei seiner Vorstellung sofort
Begeisterung aus. Renault entschloss sich eine uneingeschränkt Strassentaugliche Version auf
dem Markt zu bringen.
Nur 2-4 Stück pro Tag wurden bei Renault im Werk Dieppe gefertigt. Neben der kompromisslosen
Version ohne Windschutzscheibe nur mit einem Windabweiser ist auch eine leicht entschärfte Variante mit Windschutzscheibe
im Programm gewesen. Das Fahrzeugkonzept zeigt Paralellen zur Lotus Elise, puristisch, leicht und extrem sportlich.
Im Gegensatz zur Elise wird die verwindungsfeste Struktur aus Aluminiumprofilen,
die die dreiteilige Karosserie sowie die beiden Türen aus Verbundwerkstoffen trägt aber verschweißt
und nicht geklebt.
Durch das Mittelmotokonzept wird eine hervorragende Gewichtsverteilung erreicht.
Ein Verdeck besitzt der Spider nicht, jedoch ist eine Persenning mit an Board, die vor Staub und
Regen schützt. Zur weiteren Ausstattung zählt das einstellbare Fahrwerk, die beiden Schalensitze
mit integrierten Kopfstützen, Drei-Punkt-Automatikgurte, einstallbare Pedalerie, ein Überrollbügel
das Lederlenkrad und die Leichtmetallräder "Alpine 16".
Ansonsten zählt auch hier wieder die Philosophie
des Lotus Elise. Viel Aluminium wenig Kunststoff, sehr laut aber auch sehr schnell. Nebensächlichkeiten
wie die Sonnenblenden oder ein Bremskraftverstärker für die effektiven Bremsen aus dem A610 sind nicht an Board.
Das Cockpit zieren drei Rundinstrumente die Angaben über Kühlwassertemperatur, Ölstand und Drehzahl beherbergen.
Die Geschwindigkeit wird über ein digitales Tachometer in der Mitte angezeigt
Der Renault Sport Spider wurde auch als Cupversion ausgeliefert. Diese Fahrzeuge fuhren zwischen 1996 und
1999 auf den europäischen Rundkursen und verfügten über einen leistungsgesteigerten Motor, Sechsganggetiebe,
breitere Reifen und eine vom Fahrer einstellbare Bremsanlage. Die Aufhängung wurde verstärkt, das
Fahrwerk etwas tiefer gelegt und die Sicherheit wurde durch den verstärkten Überrollschutz erhöht.
Weitere Informationen zum rechts abgebildeten Sportspider gibt es auf www.renaultspider.de
Foto oben: Renault
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