TVR Griffith

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Ohne Ecken und Kanten

1990 wurde auf der Birmingham Motor Show der TVR Griffith vorgestellt. Seine Mischung aus klassischer Schönheit und leistungsfähiger Rennsporttechnik führte bei TVR von Anfang an für gefüllte Auftragsbücher, noch auf der Motorshow konnte TVR die Produktion von über 2 Jahren verkaufen.

Nachdem der erste Ansturm abgearbeitet war stellte TVR den Griffith 500 vor. Er verfügte über einen 5,0 Liter V8 mit einer Leistung von 326 PS und war bis 2001 eines der Zugpferde im Programm der Blackpooler Firma.

Im Grunde genommen war der Griffith ein stark überarbeiteter S V8, die Technik wurde von einer atemberaubend schöner Karosserie ohne Ecken und Kanten verhüllt. Die Hülle über dem Zentralrohrrahmen besteht aus Glasfaser, in den vorderen Kotflügeln finden sich Belüftungsschlitze für den V8, gleichzeitig bilden Sie auch den Abschluß der aus einem Guß bestehenden Frontpartie.

Das einfach zu verstauende Hardtop hat die Vorteile eines Soft-Tops, ohne dessen Nachteile in Kauf nehmen zu müssen. Es verfügt über eine große Heckscheibe und verschwindet bei Bedarf komplett im Verdeckkasten. Der Griffith kann aber an kälteren Tagen auch als Targa gefahren werden. Die beiden Targadächer passen problemlos in den Kofferraum.

Mit Modellüberarbeitungen flossen auch Komfortextras wie die Servolenkung in die Produktion des nur knapp 1000 kg schweren Roadsters ein. Das Fahrwerk ist aus dem Rennmodell des Tuscan S abgeleitet und dementsprechend scharf abgestimmt. Innenbelüftete Scheibenbremsen an allen Rädern und ein Sperrdifferential sind ohne Aufpreis erhältlich gewesen. Ledersitze, Walnußapplikationen auf dem Armaturenbrett und ein elektrischer Kofferraumöffner ebenfalls.


 TVR Griffith Griffith 500

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