| VW Karmann Ghia Cabrio Typ 14 |
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Mehr schein als sein ? Fragen wie diese, oder der Spitzname "Hausfrauenporsche", kamen den Spöttern bei der Vorstellung des Karmann Ghia 1955 über die Lippen. Die Kundschaft störte dies aber überhaupt nicht. Im Gegenteil, das 1957 vorgestellt Karmann Ghia Cabrio findet bis 1975 über 80 000 Käufer. Das in Osnnabrück und ab 1961 auch in Brasilien gebaut gebaute Auto besaß die solide Technik des VW Käfer. Der Typ 14 wurde 1955 als Coupe vorgestellt und bis 1974 ca. 420 000 mal (Cabrio u. Coupe zus.) über die VW Händler verkauft. Dank dieser hohen Stückzahlen und liebevoller Pflege seiner Besitzer bestehen auch heute, fast 30 Jahre nach Produktionsende, noch ca 3500 Karmann Ghia Modelle allein in Deutschland. Die meisten Cabrios sind in Sammlerzustand, jedoch gibt es auch Modelle die aufgrund des Alters Rostschäden haben. Die Ersatzteillage ist gut und die Technik recht unproblematisch da größtenteils identisch mit dem Käfer. Die Flotte Karosserie des Karmann Ghia Typ 14 wurde von der Carrozzeria Ghia in Turin entworfen, daher auch der Name. An dem Entwurf wurden über die 20 jährige Bauzeit hinweg nur Kleinigkeiten verändert. 1959 bekam der Karmann Ghia sein erstes großes Facelifting. Auffallend hier die großen Nasenlöcher am Vorderbau. Die Kotflügel wurden geändert die hinteren Seitenfenster sind nun beim Coupe´ausstellbar, Türen und Windschutzscheibe werden auch geändert. Schon vor dem zweiten Facelift im Jahre 1971, bei dem die Rückleuchten, Blinker und Stoßstangen geändert wurden, bekam der Karmann vorne Scheibenbremsen und die Heckscheibe aus Plastik wurde gegen ein Glaspendant ersetzt (1969). In Osnabrück lief der letzte Karmann Ghia 1974 vom Band, Brasilien folgte ein Jahr später. |
| Modell | Typ 14 | |
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