Bestes Präparat für die Verdeckimprägnierung?

Cabriotalk, Pflege, Verdeck, Zubehör, Neuigkeiten.....
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Kalle Saabström
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Bestes Präparat für die Verdeckimprägnierung?

Beitrag von Kalle Saabström »

Hallo liebe Freiluftfreunde-/dinnen,

was ist denn nun das beste Mittel für die Verdeckimprägnierung?

A1 von Dr. Wack-Chemie, Scotchgard von 3M,
Raggtopp, Caramba, Sonax oder etwas ganz
Geheimnisvolles von Swiss-Oil zu
ausserirdischen Preisen?

Hat jemand evtl. probate Erfahrungen gesammelt und könnte
mich daran teilhaben lassen?

Dann danke ich und
grüße recht freundlich

Kalle Saabström
"Ja - mir san mit'm Saaberl da!"
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schuschu
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Beitrag von schuschu »

Hallo und herzlich Willkommen im Forum :wink: !

Viel Wind um nichts, mit den ganzen Wundermittlen :lol: !!

Ich fahre mein Cabrio jetzt seit über 13 Jahren und habe das Verdeck in dieser Zeit vielleicht 5 mal wenn es hoch kommt gereinigt und impregniert. Benutzt habe ich dazu einmal ein Reiniger und Impregniermittel von, ich glaube Sonax war es und an sonsten von BMW.

Habe bis Heute immer noch das erste Verdeck und bis auf die üblichen verdächtigen Stellen beim E36 Verdeck nur geringste bis gar keine Abnützungsspuren.
Muss allerdings der Wahrheit kund tun, dass mein Cabrio in der ganzen Zeit ebenfalls höchstens 5 mal eine Autowaschanlage von innen gesehen hat, ansonsten wurde es nur mit Naturschwamm und Handwäsche verwöhnt.

Gruß
schuschu
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Mr.Frost
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Beitrag von Mr.Frost »

Mein Cabrio hatte ein ziemlich schlecht oder auch gar nicht gepflegtes Dach. Das Dachtuch (ursprünglich schwarz) war grün vor Algenbefall, die Heckscheibe blind, beim kleinsten Regen war das Dach aussen pitschnass.

Um die Bedachung wieder auf Vordermann zu bringen habe ich das Cabrio-Reinigunszueg von BMW benutzt. Das erste Mittelchen reinigt das Dachtuch und brachte meinem Dach die schwarze Farbe wieder. Das zweite Fläschchen enthält das Imprögnierungskonzentrat. Alles nach Beschreibung angewendet ht es akzeptable Ergebnisse gebracht. Zu guter letzt bekam das Dachtuch noch 2 Dosen Impränierspray aus dem Lidl spendiert, so dass ein leichter Regenschauer oder auch Nieselregen einfach abperlt.
Die Spraybehandlung wiederhole ich ca. alle 4-5 Monate.
Die Heckscheibe wurde mittels Cabriovinylscheiben-Mittelset von Swizoil poliert und geschmeidiger gemacht. Das Zeugs war wirklich sein Geld wert, hat aber trotzdem noch eine Menge Arbeit gekostet.

Bis demnäxt!

Volker
Bis demnäxt!

Volker
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erdna
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Beitrag von erdna »

mal eine Andere Meinung zu dem Thema unter http://ck-cabrio.de/pflege/impraegnierung.html



Ich selbst habe auf meinem Alltagscabrio das auch im Winter fährt seit ca 7 Jahren keine Imprägnierung mehr gemacht, ist auch noch Dicht. Ich werde in kürze auch die entsprechenden Beiräge unter Service ergänzen. Schön ausschauen tut es aber natürlich wenn das Dach abperlt :)
clemensklein
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Re: Bestes Präparat für die Verdeckimprägnierung?

Beitrag von clemensklein »

Hier ist mein Text zum Thema "Imprägnierung".
Damit ist m.E. dazu alles gesagt:
Im Prinzip braucht das Sonnenland-Stoffverdeck nach unserer Überzeugung und Kenntnis keinerlei Pflege.

Auch wenn wir uns mit dieser Aussage bei einigen Leuten aus der Branche unbeliebt machen sollten: Vor allem braucht ein aus dem Sonnenland-Stoff gefertigtes Verdeck KEINE Imprägnierung.
Markisenstoff (203 cm breit, ca. 4-5 Euro/lfm) muss imprägniert werden. Der Sonnenland-Stoff liegt 150cm breit und kostet € 50,00 aufwärts/lfm. Wenn der auch noch Imprägnierung braucht, muss ich mit dem Hersteller noch einmal ernsthaft über den Preis verhandeln... . Die zwischen dem Ober- und Untergewebe ausgewalzte neoprene- , beziehungsweise Botyl- Zwischenschicht macht dieses Material völlig undurchlässig.

Eine nachträglich aufgebrachte Imprägnierung lässt zwar das Wasser eine zeitlang so schön abperlen, sie bleibt aber als eine Art Klebstoff im Gewebe haften und bindet Öle und Fette (meistens aus den LKW-Diesel-Auspuffen), Ruß, Pollen sowie feinen Schmutz. Das gibt für das Verdeck eine buchstäblich tödliche Mischung. Die „Lebenszeit“ von häufig imprägnierten Verdecken ist dann auf etwa die Hälfte des Üblichen reduziert! Sie können ihr Geld sparen und diesbezüglich ohne schlechtes Gewissen faul sein.

( Ja, es ist uns bekannt: Der Hersteller Haartz verkauft selbst solche Pflegeprodukte. Das ist verständlich vor dem Hintergrund, dass dann die anderen Anbieter, die es ohnehin geben wird, es dadurch schwerer haben, dieses Geschäft zu machen – und warum sollte es sich ausgerechnet der Hersteller entgehen lassen, denn ein Geschäft ist das zweifellos. Die Nachfrage scheint ungebrochen.)
Clemens Klein
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Twinguin
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Beitrag von Twinguin »

Danke für die Info und vor allem die Hintergrundinfo, die die Aussage begründet.

Und ich kann mich auch nur anschliessen: mein Meggy Dach hat noch keine Imprägnierung gesehen und ist seit 11 Jahren dicht, wie eh und je. Nur die Plastescheibe bekommt langsam Alterschwäche.

Grüsse aus Köln (Alaaf), der Twin
Ca|bri|ault, [franz.] n besondere Art des Kabrioletts, wird vorwiegend offen angetroffen, mittlerweile sehr selten und unter Artenschutz
clemensklein
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Re: Bestes Präparat für die Verdeckimprägnierung?

Beitrag von clemensklein »

Kalle Saabström hat geschrieben:Hallo liebe Freiluftfreunde-/dinnen,

was ist denn nun das beste Mittel für die Verdeckimprägnierung?

A1 von Dr. Wack-Chemie, Scotchgard von 3M,
Raggtopp, Caramba, Sonax oder etwas ganz
Geheimnisvolles von Swiss-Oil zu
ausserirdischen Preisen?

Hat jemand evtl. probate Erfahrungen gesammelt und könnte
mich daran teilhaben lassen?

Dann danke ich und
grüße recht freundlich

Kalle Saabström
Hallo Kalle Saabström (super Namensschöpfung!)

hier sind meine Ausführungen zu diesem Thema:

Imprägnierung

Im Prinzip braucht das Sonnenland-Stoffverdeck nach unserer Überzeugung und Kenntnis keinerlei Pflege.

Auch wenn wir uns mit dieser Aussage bei einigen Leuten aus der Branche unbeliebt machen sollten: Vor allem braucht ein aus dem Sonnenland-Stoff gefertigtes Verdeck KEINE Imprägnierung.
Markisenstoff (203 cm breit, ca. 4-5 Euro/lfm) muss imprägniert werden. Der Sonnenland-Stoff liegt 150cm breit und kostet € 50,00 aufwärts/lfm. Wenn der auch noch Imprägnierung braucht, muss ich mit dem Hersteller noch einmal ernsthaft über den Preis verhandeln... . Die zwischen dem Ober- und Untergewebe ausgewalzte neoprene- , beziehungsweise Botyl- Zwischenschicht macht dieses Material völlig undurchlässig.

Eine nachträglich aufgebrachte Imprägnierung lässt zwar das Wasser eine zeitlang so schön abperlen, sie bleibt aber als eine Art Klebstoff im Gewebe haften und bindet Öle und Fette (meistens aus den LKW-Diesel-Auspuffen), Ruß, Pollen sowie feinen Schmutz. Das gibt für das Verdeck eine buchstäblich tödliche Mischung. Die „Lebenszeit“ von häufig imprägnierten Verdecken ist dann auf etwa die Hälfte des Üblichen reduziert! Sie können ihr Geld sparen und diesbezüglich ohne schlechtes Gewissen faul sein.

( Ja, es ist uns bekannt: Der Hersteller Haartz verkauft selbst solche Pflegeprodukte. Das ist verständlich vor dem Hintergrund, dass dann die anderen Anbieter, die es ohnehin geben wird, es dadurch schwerer haben, dieses Geschäft zu machen – und warum sollte es sich ausgerechnet der Hersteller entgehen lassen, denn ein Geschäft ist das zweifellos. Die Nachfrage scheint ungebrochen.)

Viele Grüße

Clemens Klein
Clemens Klein
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